Sektorkopplung in der Agrarindustrie mittels SOFC-Technologie

Projektbeschreibung

AGRO-SOFC setzt sich das Ziel, den Energieverbrauch in Gewächshäusern durch Lastverschiebung und Sektorkopplung mittels neuerster Festoxid-Brennstoffzellen-Technologie (SOFC) und intelligenten umfassenden Steuerungsstrategien, um mindestens 10% zu senken. Das Hauptziel des Projekts ist die Entwicklung und Demonstration eines hocheffizienten, erneuerbaren und ökologischen Systems, das die Agrarindustrie als „Need Owner“ mit der SOFC-Technologie verbindet. Das SOFC-System ermöglicht die Erzeugung von Strom mit einem elektrischen Wirkungsgrad von mehr als 65%, wodurch der Energiebedarf reduziert und die Prozesssicherheit gewährleistet wird. Ein solches System kann mit erneuerbarem Wasserstoff und Biogas (in der Agrarindustrie verbreitet) betrieben werden, aber auch mit herkömmlichen fossilen Brennstoffen. Auch der Endverbraucher, der die Produkte im Supermarkt erwirbt, wird durch die Senkung des Energiebedarfs profitieren, da der Energiebedarf die Kosten der Produkte, welche in Gewächshäusern angebaut wurden, erheblich beeinflusst. Dabei darf sich die Lastverschiebung und die Sektorkopplung nicht negativ auf den Betrieb sowie auf den Prozess selbst auswirken (sofern diese Effekte nicht kompensiert werden können).

Infobox

  • Projektlaufzeit: 01.12.2019 - 30.11.2022
  • (Projekt)Schiene: ERA-Net SES 2018 joint call RegSys

Fördergeber

This project has been funded by partners of the ERA-Net SES 2018 joint call RegSys (www.eranet-smartenergysystems.eu) - a network of 30 national and regional RTD funding agencies of 23 European countries. As such, this project has received funding from the European Union’s Horizon 2020 research and innovation programme under grant agreement no. 775970. On the Austrian side HEATflex is funded by the Austrian Climate and Energy Fund.

Projektpartner

  • Institut für Wärmetechnik - TU Graz
  • ENEXSA GmbH
  • Reiterer & Scherling GmbH
  • Inkoa Sistemas S.L.