EnergieOFFENSIVE Formbacherland

01.01.2012 bis 31.12.2012

Durch die EnergieOFFENSIVE Formbacherland sollen umfassende und intensive klima- und energierelevante Aktivitäten in allen Bereichen vorangetrieben werden (Wirtschaft: Tourismus, Landwirtschaft, Gewerbe, Produktion etc.; Gebäude / Sanierung; Raumplanung; Wärme: Biomasse und Solarthermie; Strom: Solarenergie, Wind, Kraft-Wärme-Kopplung und Wasserkraft; Mobilität: umfassendes organisatorisches Maßnahmenbündel, alternative Antriebskonzepte; Bewusstseinsbildung: intensive Informations- und Beratungstätigkeiten; uvm.). Durch die Erhöhung der internen Erzeugung und durch signifikante Energieeinsparungen soll mittelfristig eine bilanziell autarke Versorgung (in allen Bereichen ist eine vollständige Substitution externer Energieversorgung nicht sinnvoll) und langfristig durch eine stetige Erschließung weiterer lokal verfügbarer Ressourcen eine EnergiePLUSregion etabliert werden, welche überschüssige Energie (v. a. Strom, feste Biomasse und Biogas – evtl. über die TAG) exportiert. Es soll die Luftgüte weiter verbessert werden (z. B. durch Vermeidung von Kraftstoffen im Mobilitätsbereich) und der bestehende Luftkurort in der Gemeinde Eichberg auf die gesamte Kleinregion erweitert werden. Dies ist die Basis für einen sanften und ökologischen Tourismus in der Region. Es soll der negativen Bevölkerungsprognose entgegen gewirkt werden, neue Impulse für die Region und v. a. die Wirtschaft sollen entstehen, Arbeitsplätze und regionale Wertschöpfung sollen geschaffen werden und dadurch die Basis für eine nachhaltige erfolgreiche Entwicklung der Kleinregion bereitgestellt werden.

Die dargestellten energiepolitischen mittel- bis langfristigen Ziele und Visionen können durch die kurze Laufzeit des zugrunde liegenden Projektes nicht erreicht werden. Auf Basis der Erfahrung des Projektteams mit vielen anderen Modellregionen ist es von besonderer Bedeutung, dass durch solche Impulsprojekte eine kritische Anzahl der Bevölkerung adressiert wird (3 bis 5 %), welche erfolgreiche Projekte realisiert hat. Ab dieser Benchmark kann eine nachhaltige Eigendynamik erwartet werden und weitere Maßnahmen werden autonom realisiert. Daher soll im Zuge dieses Projekt Folgendes erreicht werden:

  • Realisierung von erfolgreichen bzw. Best-Practice-Beispielen mit hohem Multiplikatoreffekt
  • Realisierung von Vorbild- bzw. Leuchtturmprojekten (v. a. im Verantwortungsbereich der Kommunen, z. B. Sanierungen, Heizungssystemaustausch, Installation von für die Öffentlichkeit gut sichtbaren Photovoltaikanlagen etc.)

Durch diese Maßnahmen erfolgt eine umfangreiche Bewusstseinsbildung und Informationsvermittlung und die Bevölkerung sowie Betriebe werden von der Sinnhaftigkeit nachhaltiger Energielösungen in unterschiedlichen Bereichen überzeugt.

Projektpartner

  • Tourismusverband Naturgarten Formbacherland
  • Kleinregion Naturgarten Formbacherland mit den Gemeinden Eichberg, Grafendorf bei Hartberg und Stambach
  • Kammel GmbH
  • HP Architektur Hartberg ZT-GmbH
  • Bioenergie Grafendorf registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung
  • Haas KG
  • Grollegg GmbH
  • Kager Holzbau GmbH
  • Geflügelhof Schweiger
  • Raiffeisenbank Nördliche Oststeiermark registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung (Bankstelle Grafendorf)
  • Elektrotechnik Josef Pötz
  • Kühlanlagen Postl GmbH
  • Walter Steinböck Haustechnik Meisterbetrieb
  • Bioenergie Eichberg-Lebing GmbH
  • Waldverband Hartberg – Fürstenfeld
  • Installateur Handler
  • Installateur Kohl
  • Ing. Haas GmbH
  • Elektrounternehmen Friedrich Glatz
  • Ing. Herbert Kopper


Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms „KLIMA- und ENERGIEMODELL-REGIONEN“ durchgeführt.

Projektbeschreibung auf www.klimaundenergiemodellregionen.at.