Open Innovation-Entwicklung verschiedener Geschäftsmodelle von Local Energy Communities gemeinsam mit deren Mitgliedern

Projektbeschreibung

Um den Klimazielen und den Herausforderungen des zukünftigen Energiesystems gerecht zu werden, hat die Europäische Kommission im Winter Package die Schaffung von sogenannter Local Energy Communities (LEC) vorgeschlagen, welche mit der Renewable Energy Directive als erneuerbare Energiegemeinschaften (REC) genauer spezifiziert wurde. REC ermöglichen es den Prosumern vor Ort die vorhandene Netzinfrastruktur zu nutzen, um Strom miteinander zu tauschen. Aktuell wird an der Entwicklung der für die Realisierung notwendigen Gesetze gearbeitet. Durch die REC eröffnen sich für den Ausbau eines dezentraleren Energiesystems große Potentiale für Umwelt und auch die Wirtschaft, welcher über neue Geschäfts-, Betriebs- und Finanzierungsmodelle ausgeschöpft werden könnten. Die Entwicklung solchen Modellen ist jedoch umso aussagekräftiger, je umfassender die jeweiligen Zielgruppen und Bedarfsträger in den Erstellungsprozess einbezogen wurden. Hier setzt das Projekt an bzw. stellt dies den Ausgangspunkt des Projektes dar Es bedarf eines Projektsettings im Sinne eines Open Innovation-Ansatzes, welches diese Fragestellungen integrativ löst und somit neue Modelle im Kontext erneuerbarer Energiegemeinschaften schafft.


Ziele

  • Partizipation und Open Innovation als Fundament der LEC. Dadurch können sämtliche Vorurteile, Erwartungen, Wünsche und akzeptanzschaffenden Maßnahmen durch die potentiellen LEC-Mitglieder selber erarbeitet werden.
  • Umfassende Entwicklung der verschiedener Geschäfts-, Finanzierungs- bzw. Betriebsmodelle im LEC-Kontext bzw. unter Ausschöpfung dieses neuen Potentials
  • Ableitung von Handlungsempfehlungen für die Markteinführung

Infobox

  • Projektlaufzeit: 01.11.2019 – 30.06.2022
  • (Projekt)Schiene: COIN Programmlinie „Netzwerke“ national 11.Ausschreibung

Fördergeber

Dieses Projekt wird im Rahmen der COIN-Programmlinie „Netzwerke – national“ (11. Ausschreibung) vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort gefördert und von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft abgewickelt.

Projektpartner

  • GeiAir e.U.
  • Mag. Bertram SCHNEEBERGER (Rechtsanwalt)
  • Reiterer & Scherling GmbH
  • Venios GmbH
  • Stadtwerke Hartberg Verwaltungs Ges.m.b.H.