OptiPV - Optimierung der PV-Eigenstromnutzung auf Kläranlagen mittels Lastverschiebungen

01.02.2016 bis 31.01.2017

Auf vielen Kläranlagen sind heutzutage PV Anlagen installiert, welche mit dem produzierten Sonnenstrom die elektrische Grundlast abdecken sollen. Um die Auslegung von PV Anlagen auf Kläranlagen zukünftig genau planen zu können, ist es Ziel des Projekts reale Lastverschiebungspotenziale der Kläranlagen in der Klima- und Energie-Modellregion ökoEnergieland zu erforschen sowie eine Aussage bzgl. der optimalen Größe der PV- Anlagen vor Ort zu treffen – dies in Hinblick auf einen möglichen Ausbau von bestehenden und zukünftig geplanten Anlagen.

Die Klima- und Energie-Modellregion ökoEnergieland hat sich zwar zum Ziel gesetzt, die Effizienz in öffentlichen Betrieben zu untersuchen, dies war bisher allerdings auf Straßenbeleuchtungen sowie kleinerer Anlagen beschränkt. Im konkreten Fall muss der gesamte Prozess der Kläranlagen analysiert und in weiterer Folge darüber entschieden werden, welche Verbraucher und Lasten verschoben werden können, damit letztlich der Eigenverbrauch von Sonnenstrom angehoben werden kann. Aufgrund der komplexen Sachlage würden diese Analysen und Konzepte die Aufgaben des Modellregionen Managers überfordern. Die daraus generierten Ergebnisse können in weiterer Folge natürlich wieder von der Modellregion genutzt werden, vor allem wenn die Ergebnisse vorweisen, dass ein Ausbau bzw. eine Erweiterung der PV Anlagen möglich ist. Die Ergebnisse sind darüber hinaus auch für andere Modellregionen von höchstem Interesse.

Projektpartner

  • Europäisches Zentrum für Erneuerbare Energie Güssing GmbH
  • ISG Planungsbüro
  • Nowak – Abwasserberatung
  • S&H Connect GmbH


Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms „KLIMA- und ENERGIEMODELLREGIONEN“ durchgeführt.