Gemeinschaftliche flexible Low-Cost-Energieversorgungskonzepte im sozialen Wohnbau

Projektbeschreibung

Durch die im Rahmen der Energiewende steigende Anzahl dezentraler fluktuierender Energieerzeugungsanlagen steht unser Energiesystem vor komplexen Herausforderungen. Verschiedene systemische Entwicklungen und Modelle bieten hier neue Möglichkeiten, diesen auf lokaler oder regionaler Ebene z. B. in Form von Local Energy Communities gemeinsam zu begegnen. Die Umsetzung ist jedoch in der Regel mit erheblichen Kosten verbunden, wodurch einkommensschwächere Bevölkerungsschichten ausgeschlossen werden.

Im Rahmen des Projekts werden umsetzbare Low-Cost Lösungen erarbeitet, die es BewohnerInnen von Mehrparteienhäusern, speziell von sozialen Wohnbauten, ermöglichen, sich an der Energiewende bzw. an damit verbundenen aktuellen Entwicklungen (z. B. gemeinschaftliche Erzeugungsanlagen, Flexibilitätsnutzung) zu beteiligen und davon zu profitieren. Dazu werden gemeinsam mit den BewohnerInnen und basierend auf deren individuellen Anforderungen, Bedürfnissen und Lebensrealitäten annehmbare, nachhaltige und gesellschaftlich tragfähige

  • Low-Cost Konzepte für gemeinschaftliche Erzeugungsanlagen (ElWOG §16a) und zur Nutzung vorhandener Flexibilitäten (z. B. Warmwasserspeicher) mit minimal invasiven Eingriffen, sowie
  • entsprechende Kooperations- und Geschäftsmodelle, unter anderem als nachhaltige Maßnahme gegen Energiearmut

für den sozialen Wohnbauten entwickelt und deren Machbarkeit am konkreten Beispiel der SOZIALBAU-Wohnhausanlage in der Wiener Anton-Krieger-Gasse untersucht.

Infobox

  • Projektlaufzeit: 01.01.2020 bis 31.05.2022
  • (Projekt) Schiene: Stadt der Zukunft, 6. Ausschreibung

Fördergeber

Dieses Projekt wird vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie gefördert.

Projektpartner

  • FH Technikum Wien
  • avantsmart e.U.
  • WIENER NETZE GmbH