STOR-E

01.02.2011 bis 31.08.2013

Energie ist ein Hauptmotor der Wirtschaftsleistung Österreichs. Die aktuelle Energieversorgung ist von strukturellen Schwächen und Importabhängigkeiten und hier besonders in Bezug auf die Versorgungssicherheit und die Klimaveränderung geprägt. Alle genannten Themenstellungen bilden die Hauptmotivation für die Energieforschung hin zu einer nachhaltigen Entwicklung. Die Elektrizitätsnachfrage des Landes wird zu ca. 50 % aus lokal verfügbaren erneuerbarer Energiequellen gespeist. Um diesen Anteil zu erhöhen und die wachsende Stromnachfrage für die in naher Zukunft geplante E-Mobilität wie auch signifikante Verbrauchssteigerungen abdecken zu können, werden eine Vielzahl dezentraler Lösungen benötigt. Das Ziel von STOR-E ist es, mit einer kosteneffizienten Speicherung elektrischer Energie wesentlich zu einer nachhaltigen Versorgung von standardisierten Energiedienstleistungen beizutragen. Zurzeit ist die Druckluftspeicherung (CAES) die einzige am Markt befindliche Lösung, die im Gegensatz zu Batterien und Wasserspeichern niedrige Investitionskosten mit umweltschonenden Eingriffen in die Natur verbinden kann. Den Beweis der Kosteneffizienz im kleinen Maßstab ist diese Technologie noch schuldig und soll im Zuge des STOR-E Projekts nachgegangen werden.

Folgende Ergebnisse werden erwartet:

  • Eingehende Analysen dreier ausgewählter Szenarien (industriell/kommerzielle Integration, Windenergiespeicherung und mit Photovoltaik gespeiste Stichleitung) und vergleichenden Untersuchungen von 2 - 3 Technologien pro Szenario werden durchgeführt.
  • Um die Sicherheit der Versorgung und Zuverlässigkeit von dezentralisierten Energiesystemen zu erhöhen, sollen speziell designte Speichertechnologien eingesetzt werden, um den Energieverbrauch jederzeit abdecken zu können und die notwendige Spannungsqualität zu liefern.
  • Die Wirtschaftlichkeit zuverlässiger und erschwinglicher Stromspeicher wird anhand der drei Szenarien detailliert untersucht. Die Implementierung von drei Prototypen in der Region Hartberg ist auf Basis des im STOR-E vorgesehenen Engineerings geplant
  • Innovative österreichische Technologieentwickler und die Expertise des schweizerischen Forschungszentrums EPFL sowie der 4ward Energy Research GmbH werden symbiotisch verknüpft das Engineering der drei repräsentativen Prototypen effizient und kostengünstig ermöglichen.
  • Die Integration und Wirksamkeit dieser innovativen Speichertechnologie wird im Zuge einer Validierungs- und Monitoringphase überprüft.

STOR-E wird zur Verbreitung ambitionierter und dezentraler Energielösungen vor allem von Photovoltaik- und Windapplikationen beitragen und deren wirtschaftlich sinnvolle Integration in existierende Systeme ermöglichen.

Projektpartner

  • iC consulenten Ziviltechniker GmbH
  • Ecole polytechnique Fédérale de lausanne / Technische Universität Lausanne
  • Stadtwerke Hartberg Verwaltungs GmbH
  • Spitzer GesmbH


Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms „NEUE ENERGIEN 2020" durchgeführt.