Projektbeschreibung

Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften (EEGen) leisten einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele und zur Sicherung einer leistbaren Energieversorgung, indem sie ihre Mitglieder mit lokal erzeugtem, erneuerbarem Strom versorgen und Anreize für den Ausbau von erneuerbarer Erzeugung schaffen. Derzeit beschränkt sich ein Großteil der bestehenden EEGen jedoch auf die reine Verteilung von Strom, wodurch die Potenziale insbesondere im Hinblick auf die Nutzung von Flexibilitäten und die Sektorkopplung nicht ausgeschöpft werden.

Das Projekt Flex’n EnErGie untersucht im Rahmen von Feldversuchen, wie Flexibilitäten innerhalb von EEGen praktisch genutzt werden können und welche Effekte damit erzielt werden. Ein Schwerpunkt liegt auf der Analyse der dafür erforderlichen Datengrundlagen sowie auf der Bewertung des Mehrwerts von Echtzeitdaten.

Aufbauend auf einer Analyse der rechtlichen Rahmenbedingungen werden unterschiedliche Regelstrategien entwickelt, simuliert und bewertet. Zentrales Element ist ein prognosebasiertes Optimierungs-modell zur zentralen Steuerung von EEGen mit verschiedenen Flexibilitäten.

Ziel ist die Entwicklung von Flexibilitäts-Services und die Demonstration des Übergangs von rein abrechnungsbasierten zu gesteuerten und optimierten EEGen.

Projektpartner

  • AEE - Institut für Nachhaltige Technologien (kurz: AEE INTEC)
  • Craiss Generation Logistik Austria GmbH & Co KG
  • Energie Steiermark AG
  • EnergieZukunft WEIZplus eGen
  • GAT-solar GmbH
  • MGAtech GmbH
  • MONCON GmbH
  • Siemens Energy Austria GmbH
  • Universität Graz Forschungsmanagement und -service
  • W.E.I.Z. Digitalisierungs GmbH