Projektbeschreibung

AGRO-SOFC setzt sich das Ziel, den Energieverbrauch in Gewächshäusern durch Lastverschiebung und Sektorkopplung mittels neuerster Festoxid-Brennstoffzellen-Technologie (SOFC) und intellig-enten Steuerungsstrategien, um mindestens 10% zu senken.

Im Rahmen des Projekts wird ein hocheffizientes und ökologisches System entwickelt und demonstriert, welches die Agrarindustrie als „Need Owner“ mit der SOFC-Technologie verbindet.

Das SOFC-System ermöglicht die Erzeugung von Strom mit einem elektrischen Wirkungsgrad von mehr als 65%, wodurch der Energiebedarf reduziert und die Prozesssicherheit gewährleistet wird. Die Abwärme der SOFC wird für die Heizung des Gewächshauses verwendet. Ein solches System kann u.a. mit erneuerbarem Wasserstoff und Biogas (in der Agrarindustrie verbreitet) betrieben werden. Dabei dürfen sich die Lastverschiebung und die Sektorkopplung nicht negativ auf den Betrieb bzw. den Prozess auswirken, sofern diese Effekte nicht kompensiert werden können. Die intelligente Betriebsstrategie der SOFC soll einen energieeffizienten und degradationsarmen Betrieb ermöglichen. Hierbei werden im Labor zunächst die optimalen Betriebszustände ermittelt, so dass später in der Pilotanlage mit entsprechenden Steuerungseinrichtungen und mit Hilfe maschinellen Lernens, diese Betriebseigenschaften ebenfalls erreicht werden.

Da der Energiebedarf die Erzeugungskosten der Gewächshausprodukte erheblich beeinflusst, profitieren auch die EndverbraucherInnen von der Senkung des Energiebedarfs.

 

Projektpartner

  • Institut für Wärmetechnik, Graz Technische Universität Graz
  • ENEXSA GmbH
  • Reiterer & Scherling GmbH
  • Inkoa Sistemas S.L.